Im September beginnt für viele Kinder der so genannte Ernst des Lebens. Die „ABC-Schützen“ lernen aber nicht nur lesen und schreiben, sondern müssen auch lernen, den Schulweg, oftmals alleine, durch den Straßenverkehr zu meistern.
Hier lauern viele Gefahren. Unfallursache Nummer 1 ist das Überqueren der Fahrbahn. Dabei sind Schulanfänger besonders betroffen, da sie erst lernen müssen mit dieser gefährlichen Verkehrssituation zurechtzukommen. Entwicklungsbedingt fällt Kindern die Orientierung im Straßenverkehr besonders schwer. Daher sollten Eltern frühzeitig den sichersten Schulweg ausfindig machen und ihn mit den Kindern einüben. Hilfe bei der Festlegung des gefahrlosesten Weges zur Schule bietet der Schulwegplan. Dieser Plan gibt Empfehlungen für den derzeit sichersten Schulweg. Dieser Weg ist aber nicht unbedingt der kürzeste. Denn wenn Gefahrenpunkte gemieden werden sollen, können durchaus kleine Umwege entstehen. Der Plan, der zusammen mit der Polizei erarbeitet wurde, zeigt Fußgängerüberwege, Unterführungen, Fußgängerampeln und Schulweghelferüberwege. Er soll Eltern eine Hilfe sein, ihren Kindern den Schulweg sicher anzulernen. Aber auch Autofahrer sollten einen Blick auf den Schulwegplan werfen um die eigene Sensibilität für unsere Kleinsten zu erhöhen.
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